… und einen Tag vorher Afterhour im MfE bei der movin.tunes Einjahresgeburtstagsparty.
Kommse rum, könnse rausgucken.

Wem die Feierlichkeiten und die Polizeibelagerung in Friedrichshain-Kreuzberg um den ersten Mai zu aufregend sind, für den hat das WDR die ultimative Alternative: Die ErdmännchenCam aus dem Zoo Münster.
Dort kann man über drei verschiedene Kameras mit Ton live das Gehege der possierlichen Tiere beobachten und warten bis die Schleichkatzen sich alle 37 Stunden für einen Moment blicken lassen.
Das Gelände der ehemaligen Schlachthöfe in Berlin Friedrichshain hat sich in den letzten Jahren einer umfassenden Wandlung unterzogen. Die vermodernden Hallen sind eleganten Stadthäusern der oberen Mittelschicht gewichen und dazwischen sind Grünflächen und Parks entstanden. Unter anderem der Blankensteinpark.
Die beiden letzten Sommer konnte man sich dort ungestört mit einem guten Buch die Sonne auf den Wams brennen lassen. Das lag daran, dass der Park bisher wenig bekannt war. Das hat sich nun geändert, was an sich nicht tragisch ist. In einen Park gehören Menschen. Leider scheint ein Großteil der neuen Parkgäste tierlieb veranlagt zu sein.
Das ruhige Idyll ist damit einem wilden Hundespielplatz gewichen. Unangeleint toben “die lieben Kleinen” in Rudeln von 5-8 Exemplaren zwischen den Sitzgruppen hin und her. Das Gejaule und Gebelle wird vom steten Zuruf der Besitzer untermalt (“Peppi, komm her! Kommst du jetzt?! Peppi?! Peppi!”). Dem Soundtrack folgen die anderen Sinne. Umrahmt von schwarzen Haufen lädt der Baumbestand, auch geruchlich, nicht zum gemütlichen Verweilen unter der Baumkrone ein.
Ich werde in Zukunft wohl wieder nach Stralau fahren, wenn die Sonne scheint. Die Küstenspitze ist für die meisten Hundebesitzer genauso weit entfernt, wie das Akzeptieren von Leinenzwang und das Beseitigen der Hinterlassenschaften seiner Vierbeiener.
… funktioniert am besten ohne Ablenkung. Davon sind Schreibprogramme wie Word leider meilenweit entfernt. Menüleisten hier, Optionen da und im Hintergrund auch noch die Icons, die einen ständig daran erinnern, dass man seit 30 Sekunden die Emails nicht mehr gecheckt hat.
Eine interessante Alternative für den Mac bietet Writeroom (für den PC als Adaption Dark Room). Das Programm beschränkt sich auf die wesentliche Funktionalität: das Schreiben. Im Vollbildmodus wird alles unnötige unsichtbar. Man ist alleine mit seinem Text und den Gedanken.
Hier zu finden:
» Writeroom (Mac)
» Dark Room (PC)
Gut gelaunt und wild gemischt geht es in den Sommer 2008. Reduktion ist tot, es lebe die Vielfalt.

Tracklist:
Von Frickel über brandneuem Minimalgewuppe ist auch ein Blick in die Vergangenheit dabei.

74:30 Minuten – 103 MB MP3 – 192 Kbps
Auch schön: Alva Noto + Ryuichi Sakamoto – “Moon”
Ein Vorgeschmack auf das Beatfeuerwerk, welches euch am 12. April im VCF Club erwartet:
Nach dem Printmagazin jetzt auch online. Sehr schick.
» De:Bug – Magazin für elektronische Lebensaspekte
Den Wecker brauche ich. Haha.
Connects via WiFi to your online bank account, and donates YOUR real money to an organization you HATE when you decide to snooze!
» SnūzNLūz – Wifi Donation Alarm Clock

… am MacBook Netzteil. Eine Neues kostet bei Apple 89 Euro. Ärgerlich.


