… nach Hause, anstatt hier absurde Forderungen für die Popprominenz von Vorgestern zu fordern und damit die Zukunft für viele engagierte Künstler zu blockieren!
Echt ma!
Die Komplettprotokollierung allen Internetverkehrs der Bürger haben wir ja schon. Ab heute will sich Deutschland in die Liste der Staaten einreihen, die Informationsmedien zensieren. Hallo China!
Der Zweck, Zensur von Kinderpornographie, ist löblich, das Mittel falsch!
Nicht nur technisch, denn kriminelle Energie führt zu weitaus fortschrittlicheren Distribuierungstechniken, sondern vor allem aus verfassungsrechtlicher Sicht. Für informelle Selbstbestimmung zu argumentieren ist in diesem Fall zwar zynisch, aber dennoch richtig.

Was verbieten wir als nächstes? Alle Seiten auf denen es Gewaltdarstellungen gibt? Alle Webseiten, die die Musikindustrie nicht mehr sehen will? Darf ich mich in Zukunft noch selbstständig durch mein Leben bewegen und selbst über die Informationen entscheiden, die ich rezipieren will?
Bleibt ein Hoffen auf Vernunft, die richtigen Mittel für honorige Zwecke zu finden.
Eher nicht.
Erstaunlicherweise ist über das Unternehmen Humana kaum etwas bekannt. Das sollte sich wohl besser ändern wie dieser Artikel der Berliner Zeitung offenbart.

Auf das Gerät war ich ja schon länger scharf. Nun habe ich in einem Anfall von Aktionismus einfach mal zugegriffen. Für weniger Spontane im Folgenden ein kleines Review:
Anwendungsgebiet
Der Faderfox DX2 ist ein Controller für ein klar umrissenes Einsatzgebiet. Er ist gedacht für DJs, die wie ich digital auflegen und auch mal die Timecode-Platten links liegen lassen, dabei aber auf Anfassbares stehen.
Sprich: Externer Mixer + Zugriff auf Playback, FX und Loops via Controller.
Hardware

Das Gerät ist etwa so gross wie eine DIN A6 Postkarte und liegt angenehm leicht, aber mit Clubtauglicher Schwere in der Hand. Alle Knöpfe und Potis sind vernünftig gross und haben klare Druckpunkte bzw. eine angenehme Haptik. Die Verarbeitung ist robust. Der Faderfox ist damit bestens für Transport und raue Clubsituationen geeignet.
Das Panel ist übersichtlich in zwei (bzw. über Sekundärfunktion vier) Kanäle gegliedert. Alle Elemente für Playback, Pitch, Loops und FX sind übersichtlich angeordnet und optisch für düstere Clubs getrennt.
Dem Gerät liegt kein externes Netzteil bei. Mit einer Betriebsdauer von bis zu 100 Stunden im Batterieeinsatz braucht man das aber auch nicht unbedingt. Zumal es ergonomisch auch wenig Sinn macht, den mobilen Controller an ein Stromkabel anzubinden.
Statt USB setzt Faderfox auf MIDI. Eine Soundkarte mit MIDI-Eingang ist also notwendig.
Praxis
Über die Faderfox Website können vorkonfigurierte MIDI-Settings runtergeladen und per Import in Traktor / Traktor Pro eingebunden werden. Ist das erledigt, kann es auch schon losgehen. Simpel!
Wer kompliziertere Setups möchte kann sich übrigens alle Potis und Knöpfe frei belegen und über Sekundärfunktion sogar doppelt.
Im Praxiseinsatz funktioniert das Gerät erstaunlich gut und einfach. Wenn man die Bedienelemente im Kopf hat, macht das Gerät eine Menge Spass. Ein Griff zum Notebook ist eigentlich kaum noch notwendig. Alle Aktionen am Gerät werden tadellos und reibungslos von Traktor angenommen.
Fazit
Wer mit Traktor Pro auflegt, einen externen Mixer nutzt und wem die digitale Welt über die Timecodevinyls hinaus nicht suspekt ist, der bekommt mit dem Faderfox DX2 sicher einen der besten Controller. Das Gerät ist perfekt auf Traktor und mit Hamburger Qualität auf den Clubeinsatz zugeschnitten. Der hohe Preis von 250 Euro ist sicher eine Hürde, aber dafür bekommt man robuste Haptik, die Spass macht.
Mehr Informationen
» Faderfox DX2 Produktwebsite
Lieber Einzelhandel, wenn du mit deinen Kunden Geld verdienen möchtest, stelle dich bitte auf die Zeiten ein, an denen diese können.
Montag, Dienstag und Donnerstag von 14 -18 h oder werktags von 10 – 18:30 h sind denkbar ungünstige Zeiten an denen die arbeitende Bevölkerung in Musiktechnik investieren kann.
Muss ich zwangsläufig wieder beim Online-Riesen bestellen und mich über die Lieferzeiten ärgern.
Er scheint da etwas nicht richtig verstanden zu haben.

heisst?
Gut!
» Myspace Seite von Mathias Schaffhäuser…
Am 28. Februar hat in der Petersburger Strasse nahe dem Frankfurter Tor der Laden “Tromsø” der Firma MediaTex GmbH aufgemacht. Dort werden Textilien der Marke Thor Steinar angeboten, die als Erkennungssymbol für Neonazis gilt und nachweislich auch von solchen hergestellt wird. Oder korrekterweise vertrieben wird, denn die Kleidung wird ironischerweise in der Türkei produziert.
Am Samstag, den 07.03., findet nun erneut eine Demonstration gegen das Gesindel statt.
Persönlich wünsche ich mir ja ganz undemokratisch etwas mehr Militanz gegen den Laden. Ich fange mal virtuell mit einer Atombombe auf das Frankfurter Tor an:

Die Reichweiten kann man übrigens HIER simulieren.
Na HIER natürlich.
